Firmung - Firmalter – kein Dauerbrenner mehr

 

Liebe Pfarreiangehörige,

 

wie Sie sicher wissen, hat im Jahr 2017 letztmals eine Firmung für Primarschüler in Knutwil stattgefunden. Nachher wird unsere Pfarrei zum Modell „Firmung 17plus“ wechseln, da dies zum Konzept des Pastoralraumes Sursee gehört, dem unsere Pfarrei angeschlossen ist.

 

In Sursee und in Geuensee wird das Modell Firmung 17plus seit einigen Jahren mit Erfolg angeboten. Natürlich wird die Bevölkerung von Knutwil-St. Erhard zu einem späteren Zeitpunkt an einem Informationsabend darüber noch ausführlicher informiert werden. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.

 

Pater Thomas Plappallil

 

 
 
 

Die Firmung

 

Bei wichtigen Entscheidungen in unserem Leben und auch an verschiedenen Lebensübergängen wie etwas Schulwechsel, Eintritt in die Oberstufe oder Beginn einer Lehre, tut es gut zu spüren:

JA, ich bin auf dem richtigen Weg.

Die Kirche möchte dabei mit verschiedenen Zeichen spürbar und sichtbar machen:

GOTT ist bei dir; Er begleitet dich auf denem Weg den du begehst.

Solche Zeichen sind auch Sakramente.

 

Was schenkt uns eigentlich die Firmung?

Die FIRMUNG ist ein Zeichen dafür, dass Gott uns im Heiligen Geist nahe ist. Im Firmalter sind die Kinder/Jugendlichen fähig, ihren Glauben selber zu bekennen. Sie können verstehen was mit dem Empfang des Firmsakramentes geschehen wird: Gott will uns stark machen firmare - stärken, damit wir immer mehr Zeuginnen und Zeugen unseres Glaubens werden. Er untersützt uns in unserem Bemühen als Christ, als Christin zu leben. Mit anderen Worten können wir sagen, mit der Hilfe Gottes, mit seiner Kraft in uns, können wir immer mehr Verantwortung für unsere Lebenshaltung und Lebensgestaltung übernehmen. Wichtig dabei ist natürlich, dass wir uns immer wieder mit Ihm verbinden und um seinen Beistand bitten!

 

Der Firmpate / die Firmpatin

Der Firmpate hat eine ähnliche Aufgabe wie der Taufpate bei der Erwachsenentaufe. Er soll den Firmbewerber/die Firmbewerberin auf ihrem Weg zur Firmung und auf ihrem weiteren Glabuensweg begleiten. Er soll Ansprechpartner sein in den damit zusammenhängenden Fragen, um so den Entscheidungsprozess des Jugendlichen zu unterstützen.

"Normalerweise soll jeder Firmbewerber einen Paten haben, den er selbst mitausgewählt hat. Der Taufpate kann auch Firmpate sein. Es ist auch möglich, dass die Eltern selbst ihr Kind dem Firmspender vorstellen.

Darüber hinaus ist es sicherlich wichtig, dass der Firmpate jemand ist, zu dem der Jugendliche mit seinen persönlichen Fragen kommen kann. Folgende Gesichtspunkte für die Auswahl der Firmpaten können mit den Jugendlichen besprochen werden:

  • Zu wem habe ich so viel Vertrauen, dass ich sowohl mit allgemeinen Fragen meines Lebens, als auch mit Fragen des christlichen Glaubens zu ihm kommen kann?
  • Zu welchem Menschen aus meinem Bekanntenkreis könnte sich eine solche Beziehung entwickeln?
  • Wen möchte ich fragen, ob er mir Firmpate sein kann?