Versöhnung - Beichte

 
 

Versöhnungsweg

 

s'Läbe spiegle 

 

Im August 2020 sind die Schüler und Schülerinnen der vierten Klasse im Religionsunterricht gemeinsam zum Weg der Versöhnung aufgebrochen. Mit dem Thema: „S'Läbe spiegle", bereiteten sie sich auf das Sakrament der Versöhnung vor.

 

Am Samstag, 8. Mai 2021, haben die Mädchen und Buben zusammen mit einer Bezugsperson am Vormittag den Versöhnungsweg besucht, ihr Leben gespiegelt und in ihr Herz geschaut.

 

Coronabedingt wurden am Abend zwei Dankgottesdienste zum Versöhnungsweg durchgeführt. Dass Volksmusikensemble von Anna Galliker und Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen haben die Gottesdienste musikalisch umrahmt.

 

Theres Buob-Huber, Katechetin 4. Klasse

 

Fotos in der Bildergalerie

 

 

 

 
 

Neuer Name - neue Ausrichtung

 

Was die Meisten unter den Namen Buss-Sakrament oder Beichte kennen, nennen wir seit einiger Zeit "Sakrament der Versöhnung." Zwar geht es im Grundsatz weiterhin um das gleiche - aber der neue Name ändert die Blickrichtung: vom Rückblick auf die gemachten Fehler zum Ausblick auf eine versöhnte Zukunft: versöhnt mit sich selbst, den Mitmenschen und Gott. Grundsätzlich geht es um einen guten Umgang mit dem, was man im Leben - aus welchen Gründen auch immer: ob vorsätzlich oder ungewollt - falsch gemacht hat und nun bereut. Rückblickend soll erkannt und anerkannt werden, was nicht gut war, und ausblickend soll nach Möglichkeit der Veränderung und Wiedergutmachung gesucht werden.

 

 
 
 

 

Warum ein Sakrament?

 

Sakramente sind Zeichenhandlungen, die ein an sich unsichtabres Geschehen verdeutlilchen wollen, nämlich das Wirken Gottes. Beim Sakrament der Versöhnung ist es die Zusage Gottes: "Wenn Du Fehler gemacht hast, und es dir leid tut, darfst du das Glück der Verzeihung erfahren." Darin steckt das Entscheidende: Wir müssen die Belastung durch unsere Fehler nicht mit uns schleppen. Wir müssen sie nicht verstecken und verheimlichen.

 

Formen des Versöhnungssakramentes

 

  • Beichte / Einzelgespräch: Wann Beichtdaten sind können sie im Pfarrblatt entnehmen. Die Beichte kann eine heilsame Form sein, in der der Priester die befreiende Zusage machen darf: "Ich spreche dich los von deinen Sünden im Namen des Vaters und des Sohne und des Heiligen Geistes." Wer ein seelsorgliches Gespräch über "wunde Punkte" in seinem Leben wünscht, kann sich auch bei Pater Thomas Plappallil, 041 921 63 71 oder unter thomas.plappallil(a)prsu.ch melden.

 

  • Bussfeiern/Versöhnungsfeiern: Zweimal im Jahr (vor Ostern und vor Weihnachten) laden wir zu gemeinsamen Bussfeiern ein. Diese Besinnung findet zwar gemeinsamt statt, aber die "wunden Punkte" werden ganz im Stillen vor Gott gebracht. Am Ende der Feier steht der Zuspruch von Gottes liebendem Erbarmen.

 

  • Vorbereitung im Religionsunterricht: Bei uns werden Kinder in der 4. Klasse auf das Versöhnungssakrament vorbereitet, indem die Frage von Entschuldigen und Verzeihen eine wichtige Rolle spielen. In der Feier des Versöhnungsweges dürfen die Kinder erfahren, was es heisst zu seinen Fehlern zu stehen und die Zusage der Vergebung durch den Priester zu erleben.